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Erfolgreiche Saison für die Lady Lakers

Die Rapperswil-Jona Lady Lakers haben ihre Saison in der dritthöchsten Schweizer Eishockey-Spielklasse der Frauen auf dem 2. Gruppenrang abgeschlossen. Damit wäre der Gang in eine neue Liga eigentlich frei.

von Daniel Monnin


Rang 2 in der Ostschweizer Gruppe der Swiss Women’s Hockey League C, fünf Punkte hinter Gruppensieger Wil: Die Rapperswiler Lady Lakers haben eine bemerkenswerte Saison hinter sich. «In der Tat», sagt Captain Claudia Peter, «wir sind sehr zufrieden.»

Grosser Wille und Kampfgeist
Vier von 18 Spielen haben die Lakers verloren, zwei mehr als Wil, das auch beide Direktbegegnungen zu seinen Gunsten entscheiden konnte. «Wennman bedenkt, dass wir im Sommer kurz vor dem Aus standen und uns einige Spielerinnen verliessen, können wir stolz auf das Erreichte sein», erklärt Peter.Die 32-Jährige,die reichlich Erfahrung aus der obersten Spielklasse mit sich bringt und seit nunmehr neun Jahren in Rapperswil-Jona spielt, spricht «von grossem Willen und Kampfgeist, der uns die ganze Saison begleitet hat». Der 2. Gruppenrang berechtigt zur Promotion in eine neue Liga, die zwischen der überregionalen SWHL B und den drei regionalen C-Gruppen gebildet werden soll. Noch ist allerdings unklar,ob,wann und in welcher Form und Zusammensetzung diese «Zwischenliga », mit den besten C-Teams, eingeführt wird. Dies, obwohl die Klubs dem neuen Gebilde an der Ligaversammlungzugestimmt haben. Gemäss Laure Aeschimann, Präsidentin des Frauenhockey-Komitees, befinde man sich zurzeit in einer Phase der Abklärung, wer von den qualifizierten Teams in die neue Liga «aufsteigen » will.

Junges Team mit viel Potenzial
Für Claudia Peter ist klar: «Wir freuen uns auf die ‘Zwischenliga’. Sie bringt uns eine neue Herausforderung.» Sie hätten ein junges Team mit viel Potenzial, sagt der Captain der Lady Lakers. «Es wird früher oder später unser Ziel sein müssen, den Weg zurück in die zweitoberste Spielklasse anzustreben. Für die nächste Saison gilt es, den Platz in der "Zwischenliga", sofern diese eingeführt wird, zu verteidigen.»

Text: Südostschweiz